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Das anständige Unternehmen (gemäß Reinhard K. Sprenger im Manager Magazin 11/2011)In seiner Kolumne im Manager Magazin 11/2011 S. 70 spricht Reinhard K. Sprenger vom "anständigen Unternehmen" und stellt es dem verqueren Menschenbild, nachdem man "einem Mitarbeiter grundsätzlich nicht trauen und nichts zutrauen kann", gegenüber. In dem Führungsverständnis, das sich aus diesem Menschenbild ergibt, sieht er den tieferen Grund für die gegenwärtige Krise. Dagegen steht das anständige Unternehmen, das "in seinem gesamten individuellen wie institutionellen Verhalten den Menschen keinen Anlass bietet, sich in ihrer Selbstachtung verletzt zu fühlen." "Das anständige Unternehmen verzichtet auf Anreize. Alle arbeiten am Erfolg aller mit. Es hat Mitarbeiter, denen Bindung an eine sinnvolle, herausfordernde Aufgabe wichtiger ist als Einkommensmaximierung. Denen man vertraut, etwas zutraut und als Erwachsene respektvoll behandelt, denen man die Unterwerfung unter entwürdigenden Erziehungsrituale erspart. ... Das anständige Unternehmen verzichtet auf Kontrollexzesse: auf wuchernde Reporting- und Monitoringsysteme. Daher können sich dort die Routinen der täglichen Kooperationen kostengünstig entfalten. Das anständige Unternehmen sorgt für stabile Freiräume, weniger Aufsicht, mehr Selbstkontrolle. Das anständige Unternehmen verzichtet auf Subventionen - denn Subventionen sind nichts anderes als Anreize, Produkte zu verkaufen, deren Preisschilder lügen. das anständige Unternehmen kennt Versagen, Pech und Haftung: Es erlaubt sich nicht, mit der Hand in der Tasche anderer Leute zu leben; und es erlaubt der Politik nicht, mit ihrer Pannenhilfe den Markt zu zerstören."
Wir bei DOKULOG wollen ein "anständiges Unternehmen" sein und unsere Kunden mit Respekt behandeln. Wir können Herrn Sprenger in seinem Fazit zustimmen, wenn er sagt: "Noch einmal:
Wir werden nichts ändern, wenn wir nicht
das Menschenbild überprüfen
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